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 Knochenalterbestimmung


Das Knochenalter gilt als objektivster Parameter der körperlichen Reife - des biologischen Alters.
Zur Reifebeurteilung, Berechnung der prospektiven Erwachsenengröße, bei endokrinologischen Störungen und vielen orthopädischen Erkrankungen ist die Bestimmung indiziert.

Üblicherweise erfolgt diese mit Atlas am Röntgenbild der linken Hand nach verschiedenen Methoden.

1. [ Greulich - Pyle ]
2. [ Tanner - Whitehouse ]
3. [ Thiemann - Nitz ]
4. [ Hernandez (am Rö Fuß) ]
5. [ Erasmie (am Rö Fuß) ]
6. [ Grave - Brown ]

Mit Bone-O-Matic benötigen Sie keinen Atlas. Die Knochenalterbestimmung ist in der derzeitigen Version nach Tanner-Whitehouse möglich.



 
 1. Greulich - Pyle


Es ist der am weitesten verbreitete Atlas. Die Normwerte wurden von amerikanischen Kindern aus den 30er Jahren erstellt. Es ist die Weiterentwicklung des Atlas von Todd. Die letzte Auflage stammt aus dem Jahre 1959. Es stehen 31 Standardröntgenbilder von Jungen und 29 von Mädchen zur Verfügung.
Überwiegend wird die sogenannte Inspektionsmethode (over al method) praktiziert. Dabei sucht man das Standardröntgenbild, welches dem kalendarischen Alter des zu bestimmenden Kindes am nächsten kommt und vergleicht das Röntgenbild zusätzlich mit vorhergehenden und nachfolgendem Standard. Das Knochenalter wird von dem Standard übernommen, welches dem zu bestimmenden Röntgenbild am ähnlichsten ist.
Kaum angewendet, da sehr zeitaufwendig, ist die sogenannte knochenspezifische Methode (bone by bone method). Im zweiten Teil des Atlas werden für jeden Epiphysenkern mehrere Entwicklungsstadien beschrieben und Vergleichsskizzen vorgestellt. Jedes Entwicklungsstadium wird einem Knochenalter zugeordnet. Das Knochenalter der zu bestimmenden Röntgenaufnahme wird ermittelt, indem an anhand der Skizzen und Beschreibungen das Alter jedes Epiphysenkernes einzeln bestimmt wird. Der Mittelwert der einzelnen Knochenalter ergibt das Skelettalter.



 2. Tanner - Whitehouse


Tanner, Whitehouse und Mitarbeiter entwickelten ein Score System. Dabei wird jedem Entwicklungsstadium des Epiphysenkernes ein Punktwert zugeordnet. Beschreibung von Stadienkriterien, Vergleichsröntgenbilder und Skizzen werden zur Verfügung gestellt. Die Summe der Punkte ergibt das Knochenalter. Es gibt die RUS - Methode - Radius, Ulna, short bones (1, 3 und 5 Strahl), die TW20 - Methode (zu den RUS - Knochen werden 7 Handwurzelknochen zusätzlich bestimmt) und die Carpals (es werden lediglich die Handwurzelknochen bestimmt).
Die Methode nach Tanner - Whitehouse erfaßt ähnlich der bone by bone method von Greulich - Pyle dissoziertes Knochenwachstum besser, ist dieser jedoch durch Gewichtung der Knochen und der dadurch kleineren Knochenzahl (2 und 4 Strahl werden nicht bestimmt)zeitlich deutlich überlegen. Die Normwerte wurden zum größten Teil aus Longitudinalstudien von englischen Kindern der 60 -ziger und 70 - ziger Jahre gewonnen. Es werden nicht, wie bei Greulich - Pyle Knochenalter der Epiphysenkerne, sondern Stadien mit Punktwerten bestimmt. Dadurch eignet sich die Methode zur Erstellung von Normwerten für verschiedene Populationen und ethnische Rassen.



 3. Methode nach Thiemann - Nitz


Thiemann und Nitz gaben einen deutschsprachigen Atlas jüngeren Datums (1991) heraus. Sie orientieren sich an metrischen Parametern. Der Atlas hat einen ähnlichen Aufbau wie der von Greulich und Pyle.


 4. Methode nach Hernandez


Wegen der Unreife der Knochenkerne der Hand in den ersten 2 Lebensjahren wird von Hernandez eine Methode zur Bestimmung des Knochenalters am Skelett des Fußes angegeben. Ähnlich der Tanner schen Methode wird ein Score System verwendet.


 5. Methode nach Erasmie


Die Knochenalterbestimmung wird in den ersten 2 Lebensjahren am Skelett des Fußes vorgenommen. Ein Score System wird verwendet.


 6. Methode nach Grave - Brown


Vom kieferorthopädischen Fachgebiet wird eine Methode angegeben, die am Röntgenbild der linken Hand einzelne Stadien bestimmt in Relation zum puberalen Wachstumsschub. Dadurch ist der Abstand zum puberalen Wachstumsspurt bestimmbar. Kieferorthopädische Maßnahmen können zeitlich effektiver eingesetzt werden.

 

 

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